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Homeserver — wie es entstanden ist

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Selbst betriebene Homelab-Infrastruktur mit aktuell 25+ Containern. Nicht weil ich muss — weil ich es kann und Lust auf das Spielfeld habe.

Warum überhaupt

Angefangen mit einem alten ThinkCentre, einem RasPi und der Frage "kann ich Plex zuhause hosten". Heute laufen 25+ Container — Home Assistant, Ollama, n8n, Gitea mit eigener CI/CD, Grafana/Prometheus/Loki, Authentik als SSO, Nginx Proxy Manager, dazu die Infrastruktur für all meine Projekte.

Es ist nicht ökonomisch. Eine Cloud-VM wäre billiger, schneller aufgesetzt, weniger Stress. Aber: ich lerne dabei. Jedes Tool das ich beruflich angucke habe ich vorher zuhause schon kaputtgemacht.

Wie viel Zeit

Über mehrere Jahre gewachsen, nie als Block-Projekt. Manche Wochen 10 Stunden, manche Monate gar nichts. Größte Phase war als ich von Docker-Einzelbefehlen auf Compose und dann auf strukturierte Stacks umgezogen bin — das war ein paar Wochenenden.

Was gut lief

  • Authentik als SSO über alle Services — einmal einloggen, alles offen. Hat das Leben sehr vereinfacht.
  • Lokales Ollama spart mir Token-Kosten für alle Hobby-Experimente — und die Latenz im LAN ist bei kleinen Modellen exzellent.
  • Eigene Gitea-CI/CD bedeutet keine GitHub-Actions-Minuten zu zählen. Build-Pipelines können laufen so lange sie wollen.
  • Grafana-Stack zeigt mir wenn was kaputt geht. Mehr als einmal hat Loki einen Speicher-Leak in einem Container vor mir gesehen.

Was nicht so gut lief

  • SSL-Zertifikat-Renewals waren früh nachts ein wiederkehrender Schmerz, bis ich auf saubere DNS-01-Challenges umgestiegen bin.
  • Ein Stromausfall ohne USV hat mir mal eine Postgres-Instanz korrumpiert. Backup-Strategie war danach die nächste Übung.
  • Der Tag als Ollama 16 GB RAM gefressen hat und der Server effektiv stand. Resource-Limits sind kein Nice-to-have.
  • Authentik-Updates haben mir mehr als einmal die SSO-Konfiguration zerschossen. Inzwischen taggte Versionen, kein "latest".

Stand heute

Es läuft. Mit allem was das im Homelab heißt — also nicht immer, aber oft genug. Das ist das Spielfeld auf dem alle meine anderen Projekte überhaupt erst entstehen können.